Regeln für das richtige Biegen von Heizungen

Bitte machen Sie sich mit der folgenden Anleitung für Heizelemente vertraut, um Heizungen richtig zu modellieren und sicher zu betreiben.

  1. Jede Heizung hat an den Enden tote/kalte/nicht heizende Zonen. Das Heizelement darf nicht an den Enden der toten Zonen gebogen werden, da dies zu einer Beschädigung der Heizungsisolierung führen kann. Das Biegen sollte in der toten Zone oder in der Heizzone erfolgen - niemals an der Grenze zwischen kalter/heizender Zone. Mindestabstand vom Ende der toten Zone 15mm (je weiter, desto geringer das Beschädigungsrisiko).

  2. Der minimale innere Biegeradius (Rw) beträgt 15mm. Natürlich werden auch Biegungen mit kleineren Radien ausgeführt, manchmal sogar “auf null” - Arm an Arm, jedoch ist das Beschädigungsrisiko höher.

  3. Eine einmal gebogene Heizung - an der Biegestelle, am Bogen verhärtet sie sich. Besonders bei kleinen Radien führt der Versuch, die Heizung zu “begradigen”, zu Beschädigungen.

  4. Heizungen mit erweichtem Mantel - zum Biegen bestimmt - werden “kalt” gebogen.

  5. Nach dem Biegen muss der Isolationswiderstand der Heizung sowie die Durchschlagspannungsfestigkeit gemäß den aktuellen elektrischen Normen überprüft werden. Diese Tätigkeiten muss ein qualifizierter Elektriker durchführen.

WICHTIG: Heizungen verlieren nach eigenständigem Biegen die Garantie. Es besteht die Möglichkeit einer kostenpflichtigen Biegung der Heizelemente durch unsere Mitarbeiter, und auf ein solches Element gewähren wir eine standardmäßige 12-monatige Garantie.